FAHRSCHULE ALDER VON 1996 BIS 2014

Erfahre mehr...

Aktuelles :

 

20. Februar 2015

 

Am 8. März stimmen wir wieder einmal über eine neue Energiesteuer ab.

Für die AVES Luzern gibt es nur eine Antwort auf sämtliche ökofiskalischen Raubzüge: NEIN!

Wir können uns nicht für die steigende Mehrwertsteuer begeistern, aber noch gefährlicher erscheint uns eine Energiesteuer, die der von der Frankenaufwertung geschwächten Industrie den Todesstoss versetzt.

Energiesteuern NEIN!

 

http://energiesteuer-nein.ch/

 

15. Februar 2015

 

Die Photovoltaik ist bei uns derzeit kein Thema, die Solarzellen ruhen unter der Schneedecke und warten auf den Frühling. 

Sinnvoller wären die Solarzellen in der Sahara, dort scheint die Sonne häufiger und regelmässiger. 

Ägyptische Studien haben jedoch ergeben, dass die Leistung der Solarzellen abends stark abnimmt, die Hotellerie und andere Dienstleistungsbetriebe ihren Verbrauch aber nicht der Sonnenscheindauer anpassen.

Der Stromverbrauch des 87- Millionen- Volks wächst trotz politischer Wirren rasant.

Daher sollen in in El- Dabaa, rund 160 Km westlich von Alexandria zwei Kernkraftwerksblöcke gebaut.

Russland soll Bau und Finanzierung übernehmen. 

Der russische Präsident Putin hat anlässlich seines Besuchs in Ägypten "vertiefte Gespräche" Gespräche zugesichert, wie das Nuklearforum schreibt. Die ägyptische Atomenergiebehörde und Rosatom Overseas JSC haben eine Projektentwicklungsvereinbarung unterzeichnet, die auch eine Meerwasserentsalzungsanalage umfasst.

 

Schon vor drei Jahrzehnten wurde am gleichen Standort ein Kernkraftwerk geplant und Offerten eingeholt.

Die ersten Proteste gegen das aktuelle Bauvorhaben gab es schon im Januar 2012, die Politik ist gefordert, Überzeugungsarbeit zu leisten und das Projekt anzupassen.

Ägyptens Politiker müssen lernen, das Volk in ihre Entscheidungen einzubeziehen.

Voraussichtlich werden zwei WWER-1200 gebaut, die zur 3. Reaktorgeneration gezählt werden.

 

8. Februar 2015
 
Das neue Jahr hat erst richtig angefangen und schon verändern sich die Rahmenbedingungen auch für die Energiepolitik rasant. 
Die Freigabe des Frankenkurses mit der starken und mittelfristig anhaltenden Aufwertung des Frankens bremst die Exporte und verbilligt Importe aller Art, was die Industrieproduktion einbrechen lässt. 
Diese Erkenntnis ist weitverbreitet und verstärkt die wegen der hohen Arbeitslosigkeit bereits vorhandenen Ängste noch mehr.
Sinkende Löhne werden durch sinkende Preise ergänzt, eine Deflationsspirale kommt in Gang. 
Auf den ersten Blick eine erfreuliche Entwicklung, werden so unsere Spar- und Pensionskassenguthaben aufgewertet und unsere Kaufkraft gestärkt. 
Sinkende Löhne erschweren jedoch die Vermietung teurer Wohnungen und die Bedienung von Hypotheken, was die Immobilienblase gefährdet. Ein Platzen der Blase mit anschliessender Bankenkrise würde die Situation noch einmal dramatisch verändern.
Wie lange die deflationäre Entwicklung anhält, können oder wollen uns die Ökonomen nicht sagen; die gewaltige Ausweitung der Geldmenge seit 2001 müsste nach den gängigen ökonomischen Modellen zur Hyperinflation führen. 
Das grosse Überangebot auf dem Arbeitsmarkt verhindert jedoch steigende Löhne.
Kaum beachtet wird aber die vom Bundesrat zielstrebig betriebene Annäherung an das Wachstumsbündnis BRICS.
Die Schweiz profitiert dank dem im vergangenen Sommer abgeschlossenen Freihandelsabkommen von Zollbefreiungen auf dem chinesischen Markt, zudem trägt die neutrale Schweiz die Sanktionen gegen Russland nicht voll mit.
Die Konkurrenz aus der EU hat diese Vorteile nicht. 
China ist von der EU- Krise kaum betroffen und kann unsere Industrie (sowie Transit- Handel aus der EU) beflügeln. 
Schweizerische Produkte geniessen bei den Chinesen einen guten Ruf, die hohen Preise werden durch explodierende Reallöhne und die Stärke der chinesischen Währung relativiert.
Chinas hohe Investitionsquote ergibt eine gigantische Nachfrage nach Investitionsgütern, ein Bereich, in dem die Schweiz wegen des industriellen Vorsprungs von rund einem Jahrhundert immer noch viel zu bieten hat.
So kann die Krise abgefedert werden. 
Weil die Inländerbevorzugung aufgehoben ist, bleibt der Lohndruck bei uns hoch. 
Die Industrie kann so ohne Lohnanstieg wachsen. Damit ergibt sich ein Rollenwechsel- China entwickelt sich zunehmend zum Absatzmarkt, während die Schweiz -mindestens in Bezug auf die Lohnstückkosten- zum Billiglohnland werden könnte.  
Weil Frankenaufwertung und BRICS- Annäherungen gegensätzlich wirken und andere Faktoren ebenfalls relevant sind, bleiben Prognosen in Bezug auf Wirtschaftsentwicklung und Energieverbrauch sehr unsicher. 
Die nächsten Jahre werden für die Elektrizitätswirtschaft auf jeden Fall sehr anspruchsvoll bleiben.
Die Rahmenbedingungen auf dem EU- Markt sind noch nicht geklärt, die industrielle Nachfrage in der EU bleibt krisenbedingt schwach, der Atomausstieg wird nicht so schnell aufgehoben, die Restwassermengen und die Wasserzinsen verteuern die Wasserkraft.......
Turbulenzen an den Finanzmärkten, etwa stark steigende Zinsen sind weitere Risiken für die sehr kapitalintensive Branche.
(Dieser Beitrag ist keine Anlageempfehlung. Die Einschätzungen basieren auf allgemein zugänglichem Wissen)
 

21. Januar 2015

 

Eine vernünftige Energiepolitik ist gerade auch in Krisenzeiten wichtig, würden doch steigende Energiekosten die Wirtschaft noch mehr schwächen!

Die AVES Schweiz und die kantonalen Sektionen haben daher in der Vernehmlassung zur Strommarktöffnung Stellung genommen. Die AVES Schweiz hofft u. a. auf Effizienzsteigerung durch mehr Wettbewerb und auf einen Rückgang der Bürokratie.

Die AVES Luzern denkt speziell an die energieintensive Industrie und lehnt Atomausstieg sowie ökofiskalische Raubzüge ab!

 

20. Januar 2015
 
Energiethemen sind nicht mehr interessant, der Eurokurs und die Aufblähung der Geldmenge dominieren die Massenmedien wie auch die Stammtischrunden.
Die Freigabe des Frankenkurses und die daraus folgende Marktreaktion haben auch energiepolitische Konsequenzen. 
Ein stärkerer Franken macht die Einwanderung in die Schweiz noch attraktiver; entsprechend wird sich das Bevölkerungswachstum verstärken, falls die Politik nicht die Notbremse zieht. So steigt der Stromverbrauch der Haushalte und der Benzinabsatz.
Der schwache Euro lässt hingegen die Industrieproduktion schrumpfen, weil die Exporte gebremst und die Importe beschleunigt werden. Die negative Entwicklung der industriellen Wertschöpfung ist der Hauptgrund für die seit 2010 sinkende Stromnachfrage in der Schweiz und vielen EU- Ländern.
Erst einmal werden viele Importprodukte billiger, wenig später nimmt der Lohndruck zu. Eine Deflation mit könnte in Gang kommen. Produktive Investitionen würden reduziert, was das künftige Wachstum reduziert.
Prognosen sind schwierig, da sich die Marktsituation sehr schnell ändern kann.
Ein grosser Wettbewerbsvorteil für die schweizerische Industrie ist das Freihandelsabkommen mit China, denn die Chinesen kennen keine Wirtschaftskrise und haben ihre Zölle für unsere Industrieprodukte weitgehend abgeschafft.
Zudem steigen ihre Löhne rasch und die Währung hat wegen des immer noch stalinistischen Wirtschaftswachstums ein langfristiges, starkes Aufwertungspotential.
Hochwertige Produkte und Ferien in der Schweiz werden für das 1,3 Milliarden- Volk daher immer günstiger.
Die Verdoppelung der Franken- Geldmenge innert weniger Jahre und das rasante Bevölkerungswachstum in der Schweiz können die Binnennachfrage plötzlich explodieren lassen, was zu hoher Inflation führt und den Franken wieder schwächen würde. Eine hohe Inflation wäre die Folge, profitieren würden Schuldner, während Sparer "kalt enteignet" würden.
Malaysia und Thailand erlebten in den 1990er Jahren einen grossen Kapitalzustrom mit entsprechender Aufwertung. Die kurzfristig denkenden Anleger zogen ihr Geld sehr schnell zurück, als die Schuldenblase gefährlich wurde, was den malayischen Ringgit und den thailändischen Baht rasch stürzen liess.
Weil beide Länder ein hohes Wirtschaftswachstum und kaum Einwanderung haben, konnten sie die Turbulenzen der Asienkrise gut überwinden. 
Auch wenn die Eurokrise den Stromverbrauch seit Jahren stark drückt, bleibt eine sinnvolle Energiepolitik wichtig, damit eine kräftige und nachhaltige wirtschaftliche Erholung überhaupt möglich bleibt.